Unser Focus ist die Gesundheit Ihrer Augen.

Behandlungsmethoden

Bei der operativen Korrektur wird die Brechkraft von Teilen des optischen Systems des Auges durch einen Eingriff verändert. Grundsätzlich kann man dabei entweder die Wölbung der Hornhaut, oder die Brechkraft der Linse verändern, so dass die Lichtstrahlen wieder ohne zusätzliche Sehhilfen scharf auf der Netzhaut abgebildet werden.

Behandlungsmethoden mit dem Laser

Lasik

In technischer Hinsicht ist LASIK eine Prozedur aus 3 wesentlichen Teilschritten:

 

1. Schnittpräparation

Zunächst wird mit dem Mikrokeratom das oberflächliche Deckelchen geschnitten und aufgeklappt.

 

2. Laserbehandlung bei LASIK

Dadurch wird das Hornhautinnere für den Laser zugänglich. Nun wird die Laserbehandlung durchgeführt. Die Fehlsichtigkeit (Kurz- und Weitsichtigkeit und/oder Hornhautverkrümmung) wird durch das Abtragen von Hornhautgewebe mit Hilfe des Excimerlasers korrigiert.

 

3. Zurückklappen des Deckelchen

Anschließend wird das oberflächliche Deckelchen wieder vorsichtig zurückgelegt. Eine Naht ist in der Regel nicht erforderlich.

 

lasik-behandlung


PRK – photorefraktiven Keratektomie

 

Bei der photorefraktiven Keratektomie (PRK) wird kein Flap geschnitten. Stattdessen wird die oberste Zellschicht der Hornhaut (Epithel) mit einer weichen Bürste oder Alkohol abgetragen. Die Excimerlaserbehandlung der Fehlsichtigkeit erfolgt dann wie bei der LASIK.
Die Entfernung des Hornhautepithels zieht einen Wundheilungsprozess nach sich, der etwa 4 -7 Tage andauern kann. Währenddessen ist das Sehen beeinträchtigt und es tritt ein starkes Fremdkörpergefühl auf. Es wird nach der Operation eine schützende Kontaktlinse eingesetzt. Die optischen Ergebnisse beider Verfahren (LASIK und PRK) sind nach Beendigung der Wundheilung etwa gleich gut.

 

PKR


Im Falle einer ungeeigneten Behandlung mit dem Laser, sind folgende Methoden ohne Laser möglich

Refraktiver Linsenaustausch / Clear lens extraction

 

der Austausch einer trüben Linse bei der Operation des grauen Stars (Katarakt-Operation) ist weltweit der häufigste, und auch der erfolgreichste chirurgische Eingriff am Menschen überhaupt. Mit der Methode der Katarakt-Operation kann bei hohen Refraktionsfehlern, bei denen ein laserchirurgischer Eingriff nicht mehr möglich ist, die noch klare Linse abgesaugt und durch eine Kunstlinse gewünschter Brechkraft ersetzt werden. Bei Verwendung entsprechender Formeln ist die Berechnung der Kunstlinse auch für sehr hohe Fehlsichtigkeit in den meisten Fällen außerordentlich genau.
 Das Sehen erholt sich sehr rasch. Die Akkommodationsfähigkeit geht durch die Operation verloren, ihr kann jedoch durch die Implantation von multifokalen Intraokularlinsen oder mit Hilfe geeigneter Arbeitsplatz- oder Lesebrillen begegnet werden.
Es gibt unterschiedliche Intraokularlinsen die implantiert werden können:

Monofokale Intraokularlinsen bieten deutliches Sehen in einer Entfernung. Vorzugsweise erfolgt eine Korrektur auf die Ferne. Zum Lesen und für die mittleren Entfernungen wird eine Lese- oder Arbeitsplatzbrille getragen.

Torische Intraokularlinsen wirken wie auch die meisten Brillengläser: Sie korrigieren die Weit- oder Kurzsichtigkeit und gleichzeitig die Hornhautverkrümmung. So läßt sich zumindest für die Ferne (z.B.: beim Autofahren oder Fernsehen) Brillenfreiheit erreichen.

Multifokale Intraokularlinsen bieten deutliches Sehen in verschiedenen Entfernungen. Je nachdem über wie viele Brennpunkte (Fokus =Brennpunkt) die Linse verfügt und wie diese angeordnet sind, ergeben sich unterschiedliche deutliche Sehentfernungen. Generell kann man zwischen bifokalen Linsen mit zwei, und trifokalen Linsen mit drei Brennpunkten unterscheiden.

Gelbe Blaufilterlinsen reduzieren, ähnlich wie auch die natürliche Augenlinse im fortgeschrittenen Alter, das Eindringen blauen Lichtes ins Auge. Eben dieses blaue Licht steht im Verdacht zum Fortschreiten von Netzhauterkrankungen wie der Altersabhängigen Makuladegeneration beizutragen. Mit den Blaufilterlinsen wird die Netzhaut davor geschützt.

 


ICL

 

Hier wird eine Kunstlinse (IOL) zum Refraktionsausgleich vor die eigene Linse gesetzt. Zum Einsetzen einer phakischen IOL muss das Auge eröffnet werden. Dies geschieht durch einen etwa 3-4 mm großen, selbstabdichtenden Schnitt, für den in der Regel keine Naht erforderlich ist. Je nach Art der verwendeten Linse, wird diese entweder direkt vor, oder unmittelbar hinter der Regenbogenhaut (Iris) eingesetzt. Eine Entfernung aus dem Augeninneren bei einer späteren Katarakt-Entwicklung ist problemlos möglich.

Weitere Informationen: www.polytech-domilens.de

 

ICL

Terminvergabe refraktive Chirurgie

 

 

Sandra Keller und  Franziska Schmidt

Haus 33, 3. OG, Privatambulanz

Telefon 0351 458 19133

Email: augenlaserzentrum@uniklinikum-dresden.de