Unser Focus ist die Gesundheit Ihrer Augen.

Behandlungsmethoden

Bei der operativen Korrektur wird die Brechkraft von Teilen des optischen Systems des Auges durch einen Eingriff verändert. Grundsätzlich kann man dabei entweder die Wölbung der Hornhaut, oder die Brechkraft der Linse verändern, so dass die Lichtstrahlen wieder ohne zusätzliche Sehhilfen scharf auf der Netzhaut abgebildet werden.

Behandlungsmethoden mit dem Excimer-Laser

Z-Lasik

In technischer Hinsicht ist LASIK eine Prozedur aus 3 wesentlichen Teilschritten:

 

1. Schnittpräparation

Im ersten Schritt erfolgt die Präparation des sogenannten “Flaps”, einem oberflächlichen Deckelchen. Dabei kommt der Femto-Sekundenlaser zum Einsatz, der mittels Laserpulse den Flap in einer Tiefe von ca. 20 – 30% in die Hornhaut schneidet. Die sehr kleinen, sich überlappenden Laserpulse, sorgen für eine glatte Oberfläche.

 

2. Laserbehandlung bei LASIK

Der geschnittene Flap wird umgeklappt, damit das das Hornhautinnere für den Laser zugänglich wird. Daraufhin erfolgt die Laserbehandlung mit dem Excimer-Laser, der die Fehlsichtigkeit (Kurz- und Weitsichtigkeit und/oder Hornhautverkrümmung) durch das Abtragen von Hornhautgewebe korrigiert.

 

3. Zurückklappen des Deckelchen

Anschließend wird das oberflächliche Deckelchen wieder vorsichtig zurückgelegt. Eine Naht ist in der Regel nicht erforderlich.

 

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trans-PRK – transepitheliale photorefraktiven Keratektomie

Bei der transepithelialen photorefraktiven Keratektomie (trans-PRK, SmartSurfACE) wird kein Flap geschnitten. Stattdessen wird die oberste Zellschicht der Hornhaut (Epithel) mit Hilfe des Lasers schonend abgetragen, um das darunterliegende Hornhautgewebe freizulegen. Die Excimerlaserbehandlung der Fehlsichtigkeit erfolgt dann wie bei der LASIK. Die Entfernung des Hornhautepithels zieht einen Wundheilungsprozess nach sich, der etwa 4 -7 Tage andauern kann. Währenddessen ist das Sehen beeinträchtigt und es tritt ein starkes Fremdkörpergefühl auf. Es wird nach der Operation eine schützende Kontaktlinse eingesetzt. Die optischen Ergebnisse beider Verfahren (LASIK und trans-PRK) sind nach Beendigung der Wundheilung etwa gleich gut. Die SmartSurfACE-Technologie bietet eine komplett berührungsfreie Behandlung. Diese Augenlaserkorrektur ist nicht-invasiv, sicher, schonend und stressfrei.

 

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Im Falle einer ungeeigneten Behandlung mit dem Laser, sind folgende Methoden ohne Laser möglich

ICL

Hier wird eine Kunstlinse (IOL) zum Refraktionsausgleich vor die eigene Linse gesetzt. Zum Einsetzen einer phakischen IOL muss das Auge eröffnet werden. Dies geschieht durch einen etwa 3-4 mm großen, selbstabdichtenden Schnitt, für den in der Regel keine Naht erforderlich ist. Je nach Art der verwendeten Linse, wird diese entweder direkt vor, oder unmittelbar hinter der Regenbogenhaut (Iris) eingesetzt. Eine Entfernung aus dem Augeninneren bei einer späteren Katarakt-Entwicklung ist problemlos möglich. Weitere Informationen: www.polytech-domilens.de

 

ICL


Refraktiver Linsenaustausch / Clear lens extraction

Der refraktive Linsentausch ist ähnlich der Behandlung des Grauen Stars (Katarakt-Operation) und ist weltweit der häufigste, und auch der erfolgreichste chirurgische Eingriff am Menschen überhaupt. Mit der Methode der Katarakt-Operation kann bei hohen Refraktionsfehlern, bei denen ein laserchirurgischer Eingriff nicht mehr möglich ist, die noch klare Linse abgesaugt und durch eine Kunstlinse gewünschter Brechkraft ersetzt werden. Bei Verwendung entsprechender Formeln ist die Berechnung der Kunstlinse auch für sehr hohe Fehlsichtigkeit in den meisten Fällen außerordentlich genau.
 Das Sehen erholt sich sehr rasch. Die Akkommodationsfähigkeit geht durch die Operation verloren, ihr kann jedoch durch die Implantation von multifokalen Intraokularlinsen oder mit Hilfe geeigneter Arbeitsplatz- oder Lesebrillen begegnet werden. Es gibt unterschiedliche Intraokularlinsen die implantiert werden können:

Monofokale Intraokularlinsen bieten deutliches Sehen in einer Entfernung. Vorzugsweise erfolgt eine Korrektur auf die Ferne. Zum Lesen und für die mittleren Entfernungen wird eine Lese- oder Arbeitsplatzbrille getragen.

Torische Intraokularlinsen wirken wie auch die meisten Brillengläser: Sie korrigieren die Weit- oder Kurzsichtigkeit und gleichzeitig die Hornhautverkrümmung. So läßt sich zumindest für die Ferne (z.B.: beim Autofahren oder Fernsehen) Brillenfreiheit erreichen.

Multifokale Intraokularlinsen bieten deutliches Sehen in verschiedenen Entfernungen. Je nachdem über wie viele Brennpunkte (Fokus =Brennpunkt) die Linse verfügt und wie diese angeordnet sind, ergeben sich unterschiedliche deutliche Sehentfernungen. Generell kann man zwischen bifokalen Linsen mit zwei, und trifokalen Linsen mit drei Brennpunkten unterscheiden.

Gelbe Blaufilterlinsen reduzieren, ähnlich wie auch die natürliche Augenlinse im fortgeschrittenen Alter, das Eindringen blauen Lichtes ins Auge. Eben dieses blaue Licht steht im Verdacht zum Fortschreiten von Netzhauterkrankungen wie der Altersabhängigen Makuladegeneration beizutragen. Mit den Blaufilterlinsen wird die Netzhaut davor geschützt.

Das Vision Simulation Tool der Fa. Zeiss simuliert die Auswirkungen der fehlenden Akkommodationsfähigkeit des Auges. Um gleichzeitig eine Sicht in Ferne, Nähe und Zwischenbereich zu ermöglichen, dienen die oben beschriebenen Arten der Intraokularlinsen. Das Simulation Tool dient Ihnen dazu, einen Eindruck der verschiedenen Korrektionsmöglichkeiten im refraktiven Linsentausch zu bekommen. http://download.zeiss.de/medical/at-lisa-tri/webapp/#!en/

Terminvergabe refraktive Chirurgie

 

 

Monique Hanke und Ellen Hustig

Haus 33, 3. OG, Privatambulanz

Telefon 0351 458 19133

Email: augenlaserzentrum@uniklinikum-dresden.de

 

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